Eine Reihe gutartiger Erkrankungen kann durch Bestrahlung von außen günstig beeinflusst werden. Im Vergleich zu bösartigen Tumoren sind die Zielgebiete meist deutlich kleiner und die notwendige Strahlendosis deutlich geringer. Typische Anwendungsgebiete für eine Strahlenbehandlung gutartiger Erkrankungen sind

  • die schmerzhafte Schulter infolge von Verschleißerscheinungen (sog. Periarthritis humeroscapularis)
  • die Verhinderung von Weichteilverknöcherungen in der Umgebung von künstlichem Gelenkersatz (sog. Myositis ossificans)
  • die Behandlung überschießender Narbenbildungen (sog. Keloid)
  • die Behandlung von Bindegewebsneubildungen an der Handinnenfläche und der Fußsohle (sog. Dupytrensche Kontraktur, M. Ledderhose)
  • schmerzhafte Band- und Sehnenansätze (Fersensporne, Olekranonsporne, Tennisellenbogen)